Streusalz beim Winterdienst
Streusalz - Beliebter Helfer beim Winterdienst
Regelmäßig im Dezember ist es soweit. Der Winter naht und wir sind wieder auf die Hilfe des Winterdienstes angewiesen. Wir können uns noch gut an den letzten Winter erinnern, bei dem das Streusalz, ein wichtiger und beliebter Helfer in dieser Jahreszeit knapp wurde. Wenn man den Meteorologen glauben schenken darf, steht uns wohl wieder so ein Winter bevor. Streusalz besteht überwiegend aus Kochsalz (Natriumchlorid) oder aus Kochsalz-Kalziumchlorid-Gemisch oder aus Magnesiumchlorid. Durch neue Dosiertechniken konnte man den Salzverbrauch von 40 g pro qm inzwischen auf 10 bis 20 g pro qm reduzieren.
Streusalz und die Umwelt Auswirkungen
Leider ist Streusalz trotzdem noch schädlich für unsere Umwelt. Die Salzkonzentration in den Böden wird erheblich erhöht, wodurch sich unsere Vegetation verändert. Bäume und Pflanzen an den Straßenrändern können durch die Veränderung des Bodens, der sogenannten Verringerung des osmotischen Potentials des Bodens, nicht mehr genügend Wasser aufnehmen und vertrocknen. Die Salze gelangen auch ins Grundwasser, ebenso verursachen sie Schäden an Bauwerken und Straßen. Wegen der nicht ganz unwesentlichen Auswirkungen auf die Umwelt ist der Einsatz von Streusalz in einigen Gemeinden auch untersagt oder an bestimmte Bedingungen geknüpft, so dass man sich daher direkt an die jeweilige Gemeinde wenden sollte.
Alternativen zum Streusalz
Feuchtsalze, welche aus einer Kalzium- oder Magnesiumchlorid-Lösung bestehen, sind eine Alternative zum normalen Streusalz. Sie haften besser auf den Straßen, haben eine bessere Tauwirkung und belasten unsere Umwelt nicht ganz so stark. Der Einsatz von Sand, Kies, Splitt oder Asche ist jedoch auch nicht unproblematisch, da ihr Einsatz durch Transportwege, aufwändige Entsorgung (Splitt muss zum Beispiel als Sondermüll entsorgt werden) und die Feinstaubbelastung beim Streuen wieder ein Gesundheitsrisiko darstellt. Es gibt auch sogenannte umweltfreundliche stickstoffhaltige Auftaumittel wie Ammoniumsulfat oder Harnstoff. Dieses sind jedoch Chemikalien, welche wieder eine Gefahr für unser Grund- und Oberflächenwasser darstellen und daher keine echte Alternative sind.
Schnelle Schneeräumung als Basis für den Winterdienst
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Eine möglichst schnelle Schneeräumung scheint die bessere Alternative zu sein. Der Schnee läßt sich leichter entfernen und man kann den Einsatz von Streumitteln erheblich verringern. Auch durch den Einsatz von Feuchtsalzen kann der Verbrauch erheblich verringert und die Gefahr von Schneeverwehungen verhindert werden. Nebenstraßen brauchen oft nur geräumt und nicht gestreut werden und ebenso sollten geräumte Gehwege nur mit salz- und staubarmen Mitteln gestreut werden. So schonen wir etwas unsere Umwelt und kommen sicher ans Ziel.
