Niedrigenergiehaus

Niedrigenergiehaus - im Immobilien-Lexikon

Als Niedrigenergiehaus bezeichnet man Objekte, die die Energiestandards der jeweiligen Immobiliengattung erfüllen. Dies wird durch Umsetzung der Energieeinsparverordnung (EnEV) erreicht, die Vorgaben hinsichtlich der Stärke der Wärmedämmung und des Primärenergiebedarfs eines Gebäudes beinhaltet. Ein gutes Niedrigenergiehaus bietet gegenüber einem konventionellen Einfamilienhaus rund 50-60% Heizkostenersparnis, die Mehrkosten beim Bau belaufen sich in aller Regel auf wenige Prozent. Für die Finanzierung von Objekten, die höchstens 85% des in der EnEV festgelegten Primärenergiebedarfs verbrauchen, bietet die staatliche KfW-Förderbank nach Einsparungsgrad gestaffelte Förderprogramme mit subventionierten Zinssätzen.

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