Fertighaus

Fertighaus - Schneller Hausbau mit Fertigelementen

Ein Fertighaus im Allgemeinen stellt eine besonders preisgünstige Form des Hausbaus dar. Dies lässt sich jedoch keineswegs auf eine mangelhafte oder minderwertige Verarbeitung zurückführen, sondern liegt in der Tatsache begründet, dass für den Bau eines Fertighauses bereits vorproduzierte und vormontierte Bauteile verwendet werden. Hierzu werden die Einzelteile des Hauses nach erfolgter Planung in den Produktionshallen des Anbieters vorbereitet und vorgefertigt. Der eigentliche Zusammenbau der Einzelteile findet erst direkt auf dem Baugrund statt. Zuvor werden die Einzelteile des Fertighauses mithilfe spezieller LKW zum Baugrund transportiert. Die Endmontage findet dann direkt an Ort und Stelle statt. Dieses Baukastenprinzip beim Errichten eines Fertighauses verkürzt die Bauzeit auf wenige Tage. Der Einzelne kann nach erfolgter Planung des Hauses somit bereits nach wenigen Wochen in die eigenen vier Wände einziehen.

Ein Fertighaus ist besser als sein Ruf

Nach wie vor stehen Fertighäuser unter dem schlechten Ruf, minderwertiger Natur zu sein. Dies lässt sich vor allem auf einige schwarze Schafe in der Baubranche zurückführen, die insbesondere in den 1980er Jahren den Markt mit Billigangeboten überschwemmt haben. Heutzutage steht der Bau eines Fertighauses unter der besonderen Beobachtung verschiedener Dachverbände, so dass der Einzelne keine Sorge vor „Baupfusch“ hegen muss. Generell empfiehlt es sich bei der Anbieterwahl auf Zertifizierungen (beispielsweise durch den TÜV) zu achten und verschiedene Erfahrungsberichte bisheriger Bauherren in die Entscheidung für einen bestimmten Anbieter einfließen zu lassen.

Ein Fertighaus – Ein modernes Energiesparwunder mit ökologischem Anspruch

Wichtiges Augenmerk beim Bau eines modernen Fertighauses liegt auf einer optimalen Wärmedämmung. Eine überdurchschnittliche Isolierung bildet hierfür stets die Grundlage. Aus diesem Grund überzeugen viele Fertighäuser durch besonders geringe laufende Nebenkosten und ein hohes Maß an Umweltverträglichkeit. In der besonderen Form eines Energiesparhauses (man denke hierbei beispielsweise an ein Passivhaus oder ein Niedrigenergiehaus) können die Kosten für die Versorgung des Hauses mit Energie noch weiter gesenkt werden, was letztlich vor allem dem Haushaltsbudget des Hausbauers entgegenkommen wird.